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Über mich

Aus und Weiterbildungen:

  • Ausbildung zur Lehrerin für textiles Werken, Baldegg (1985 – 1990)
  • Ausbildung zur Tanz­ und Bewegungstherapeutin, K. Uthman, Bern (1997 – 2001)
  • Intensiv-Weiterbildung in Ressourciver Flow­Kommunikation & Flow­Pädagogik (2004 – 2009) und Ausbildung zur Professionellen Flow­Praktikerin (2009 – 2012) bei DrDr. Joh. Gasser, Steckborn & Wiesendangen
  • Weiterbildung “kestenberg movement profile” bei Susanne Bender, München (2013 – 2014)

Tätigkeiten:

  • Seit 1990 tätig als Lehrerin für textile Gestalten an verschiedensten Schulen (heute Teilpensum an der Freien Schule Winterthur)
  • Seit 2001 tätig als selbständige Tanz­ und Bewegungstherapeutin
  • 2003 bis 2010: Gründungsmitglied beim Gemeinschaftsprojekt Schloss Glarisegg (Gemeinschaft, Seminarbetrieb, Schule, Therapeutikum, Kulturlabor), Verantwortung Schulaufbau & Teamleiterin der Gasserschule am Bodensee
  • Seit 2006: Mitarbeit in der Dr.Gasser Flow­ Akademie
  • Seit 2012 tätig als Flow-Beraterin, Flow-Therapeutin und Seminarleiterin

Was sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Phasen meines Lebens gezogen hat und noch immer zieht, ist der Drang nach Weiterentwicklung und die Sehnsucht, innerlich wirklich frei zu werden.
Die Ausbildung zur Körpertherapeutin war für mich eine Offenbarung. Sie lehrte mich dem Fühlen wieder Raum zu verschaffen und auch dem Ausdruck zu geben, wofür die Worte damals fehlten. Diese Erfahrung hilft mir heute, in der Begleitung anderer Menschen über den Körper neue Spielräume zu entdecken, neue Haltungen einzunehmen und über­flüssig gewordene Muster in Fluss zu bringen.

Mit meinen zwei, heute erwachsenen, Söhnen lernte ich, dass es nicht genügt, nur lieb zu sein, sondern dass es auch nötig ist, die eigenen Grenzen zu kennen, voraus zu gehen und starke Selbstver­ständ­lichkeiten zu setzen. Kinder sind niemals zufrieden mit „Halbherzigkeiten“, sie wollen unsere volle Präsenz, Souveränität und vor allem Lebendigkeit, deshalb sind sie die Entwicklungs-Helfer par excellence. Als Lehrerin war ich zudem gezwungen (!) zu lernen, innerhalb eines starren Systems mit Gruppendy­nami­ken umzugehen. Dies ohne Härte und Morali­sieren zu tun, ist eine hohe Kunst. In den Schulungen von Eltern und Lehr­personen sind diese Erfah­rungen als Mutter und Lehrerin ein wichtiger Schatz.

Auch die intensive Aufbauzeit eines grossen Gemeinschaftsprojektes war für mich unglaublich lehrreich. Eine Schlüsselerkenntnis aus dieser Zeit: „Etwas zu ersehnen und zu wollen oder es wirklich zu tun und wahr werden zu lassen sind zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe!“ Die Kluft zwischen Wollen und Tun ist ein Land, dass zu durchqueren viel Mut, Engagement und Ausdauer braucht. Die Erfahrung, dabei nicht alleine zu sein, war für mich zentral und treibt mich heute an, auch anderen Menschen auf diesem manchmal steinigen Weg „die Hand zu reichen.“

Und last but not least war die Begegnung mit dem Ressourciven Flow-Ansatz ein Quantensprung für mein Leben. Durch das Kennenlernen der vitalen Logik und der präzisen Wirkweise der vitalen Sprachgrammatik, bekam das, was ich bisher „nur“ spürte, endlich auch Worte. Ich erlernte die Ressourci­ven Kommunikations-Werkzeuge, die mir sanften und doch aktiven Einfluss ermöglichen – sowohl in Bezug auf mich selber, wie auch auf die Menschen rund um mich herum.

Wenn ich heute zurückschaue, bin ich vor allem dankbar. Dankbar dafür, dass mein ganz persönlicher Weg und die Erfahrungen aus drei verschiedenen Berufsfeldern mir heute ermöglichen, andere Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen.